 Bruno Wildbach, courtesy artepari, 2007
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PRESSEINFORMATION
Graz, 31. Mai 2008
Bruno Wildbach
Unter dem Titel „SAM“ zeigt die Galerie artepari neue Arbeiten des Künstlers.
SAM
The nonresponder company presents seeds of captured eyes
Rätselhaft komplex ist der Titel zur Ausstellung von Bruno Wildbach in der Galerie artepari, ein Konglomerat aus Bildtiteln, das den Sinnsuchenden in ein Labyrinth führt, in dem er sich ausweglos verirrt. Obwohl die Protagonisten auf den Bildern vertraut erscheinen, ist nichts vorhersehbar. Ein eigenartig irreales Flair geht von den verschachtelten Bildarrangements aus, in denen abstrakte Elemente neben figürlich gegenständlichen stehen. Malerei dient hier als Code zur Wiederentdeckung von Emotionalität, das Bild „SAM“ – gleichzeitig Namensgeber dieser Ausstellung – wird zu einer Metapher für den Glauben an Utopie. Auf einer Expedition in diese Bilderwelt werden wir einer anthropologischen Konstanten, nämlich Sam, begegnen.
„Cosma, Jutta, Julian, Max, Vitus, John, Clara, Hemma, Daniela, Isabella, Damien, Laura, Lydia, Bill, William, Piero, Markus, Greta, George, Elsa, Helena, Judith, Diego, Joseph, Ester, Hieronymus, Bob, Conrad, Francisco, Verena, Paul, Stanley, Arthur, Flora, Mary und Sam schauen mir über die Schulter.“ Bruno Wildbach, 2008
Immer wieder tauchen in seinem Werk Konstellationen auf, die Überschneidungen verschiedener Wirklichkeitsebenen, die variantenreiche Kompilation divergierender Fragmente – vom Gegenstandsbezug über das Ornament bis hin zu pulsierenden abstrakten Formationen – signalisieren. (...) Realistisch gezeichnete Porträts seiner Freunde kennzeichnen das Figurenrepertoire ebenso wie nach Bildvorlagen aus dem medialen Fundus in die malerische Welt transferierte bekannte Persönlichkeiten. Teils treten sie, in ein Liniengeflecht verstrickt, in ihrer Präsenz zurück, teils dominieren sie, in der vordersten Bildebene postiert, den Raum. Aber selbst dann ist ihr Erscheinen nicht die einzige Realität im Bild. Versucht man, den vielschichtigen Ansätzen des bisherigen künstlerischen Werks zu folgen, wird immer wieder die Frage nach dem Realitätsgrad und dem "Wahrheitsgehalt" eines Kompositionsschemas auftauchen, das durch ein fortwährendes Aufsplittern und ein anschließendes neu formatiertes Zusammenfügen gekennzeichnet ist.
(Zitate: Werner Fenz „Diskontinuierliche Malerei“, Katalog: Bruno Wildbach - Humansize)
Bruno Wildbach wurde 1964 geboren. Von 1985 bis 1992 studierte er Kunstgeschichte an der Karl-Franzens-Universität und Architektur an der Technischen Universität Graz.
Seine Werke sind in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen gewesen.
Ausstellungsdaten
BRUNO WILDBACH
Ausstellungstitel
SAM
The nonresponder company presents seeds of captured eyes
Pressegespräch
14. Juni 2008, 16 Uhr
Preview
14. Juni 2008, 17 Uhr
Eröffnung durch Mag. Günther Holler-Schuster, Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz
Ausstellungsdauer
16. Juni bis 31. Juli 2008
Ausstellungsort
artepari gallery, Peter-Tunner-Gasse 60, 8020 Graz, Austria
Ausgestellte Werke
Neue Arbeiten, Öl auf Leinwand sowie Arbeiten auf Papier
Kontakt und Information
artepari, Galerie für zeitgenössische Kunst
Peter-Tunner-Gasse 60, 8020 Graz, Austria
Tel. +43(0)316/89 00 92, Mobil +43(0)676/519 00 66
E-Mail: office@artepari.com
www.artepari.com
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr
Fotohinweise: honorarfrei, Alex Gschiel, courtesy artepari
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Pressetext (Word, 45KB) |
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Pressetext (PDF, 187KB) |
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Bild Bruno Wildbach, 2007 (JPG, RGB, 1,7MB) |
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NONRESPONDER, 125 x 220 cm, 2008 (JPG, CMYK, 1,5MB) |
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BROWN, 200 x 135 cm, 2008 (JPG, CMYK, 1,3MB) |
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FAST COMPANY, 50 x 65,5 cm, 2008 (JPG, CMYK, 1,4MB) |
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